Eindeutiger Beweis, dass auch in Altenberge die Adventszeit angebrochen ist, dürfte der Nikolausmarkt auf dem Marktplatz sein. Am Wochenende standen dort in festlichem Glanz rund 25 Holzhütten und Stände. „Wieder ein „Zuwachs an Ausstellern, die jährlich mehr werden“, sagte Lukas Multhoff, zweiter Vorsitzender der federführenden Wirtschaftsinitiative. „Wir haben hier ein Programm, das beim Publikum gut ankommt“, so der erste Vorsitzende Norbert Fieke.
Da kann man ihm nicht widersprechen, die Massen strömten auf den Nikolausmarkt, dessen Höhepunkt am Samstag der Auftritt von St. Nikolaus war. Natürlich, davon sind alle Kinder überzeugt, muss es der „echte“ gewesen sein, der gegen 17.10 Uhr in einer von zwei Pferden gezogenen Kutsche durch einen eigens für ihn geschaffenen Korridor vorfuhr. Um 17 Uhr wurde er bereits pfeilschnell schon am Himmel gesichtet. Zahlreiche Mädchen und Jungen sangen lauthals den Kult Hit „In der Weihnachtsbäckerei“, damit der Heilige Mann auch genau wusste, wo er zu landen hatte. Vor allem zahlreiche Kinder säumten die Absperrungsgitter, als der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht erschien. Vornweg marschierte ein Orchester-Ensemble der Musikschule, das für festliche Stimmung sorgte. Der rotgewandete Gast erklomm die Bühne, setzte sich auf einen Stuhl und begann, die Kleinen zu beschenken. Es ging sehr diszipliniert zu, denn es durften jeweils nur wenige Kinder auf die Bühne kommen und sie geordnet wieder verlassen. Das tat dem Spaß jedoch keinerlei Abbruch. Viele Vereine machten wieder mit, darunter die Frauenschützen, die mit ihrer Initiative „Keinen Platz für Ausgrenzung“, vor Ort waren. Symbol ist die hölzerne Sitzbank, die „wandert“ und im Lauf der Zeit an verschiedenen Orten zu finden ist. Die Bühne gehörte nicht nur dem Nikolaus. Tanzgruppen der Musikschule unterhielten das Publikum ebenso wie das Orchester, das viele Weihnachtslieder im Gepäck hatte und damit festliche Stimmung verbreitete.


