Altenberge. Wie gelebte Inklusion zum Wirtschaftsmotor werden kann, zeigte der erste Unternehmerabend der Wirtschaftsinitiative Altenberge e.V. am Freitagabend im Heimathaus. Bei spätsommerlichem Wetter und lockerer Atmosphäre kamen rund 45 Gäste aus regionalen Unternehmen zusammen, um sich über die Chancen inklusiver Arbeitswelten zu informieren – und um sich inspirieren zu lassen.
Im Mittelpunkt stand der ehemalige Leistungssportler und heutige Redner Matthias Mester, der mit viel Humor, Tiefgang und Authentizität Einblicke in sein Leben und den Umgang miteinander gab. Seine Botschaft: „Nicht die Behinderung ist das Problem – sondern wie wir damit umgehen.“ Mit seiner offenen Art zeigte er auf eindrucksvolle Weise, wie pragmatische Lösungen und gegenseitiger Respekt Barrieren abbauen können – im Alltag wie im Berufsleben.
Neben Mester kamen weitere Fachimpulse zu Wort:
Britta Schober-Ahlbrand von der Caritas Emsdetten-Greven berichtete aus der betrieblichen Praxis der Inklusion, während Sven Goebel vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit die aktuelle Beschäftigungssituation in der Region sowie konkrete Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Unternehmen aufzeigte.
Die WIA zieht ein positives Fazit:
„Der Abend war ein gelungener Auftakt für diese neue Veranstaltungsreihe, die mit dem Thema Inklusion bewegt Wirtschaft Mut machen soll, Vielfalt als Chance zu begreifen“, resümierte der Norbert Fieke als Vorstandsvorsitzender. „Wir möchten künftig regelmäßig Raum für Austausch, Denkanstöße und gutes Netzwerken bieten.“
