Firmenchefs im Fitness-Studio
Das richtige Schuhwerk hatten die Teilnehmer des Unternehmerfrühstücks wohl an. Turnschuhe. Die Probe aufs Exempel machte dann aber nur Norbert Fieke. Der Vorsitzende der Altenberger Wirtschaftsinitiative checkte zumindest kurz eines der Ausdauer-Fahrräder. Zu einem kollektiven Workout konnte Daniel Beining als Chef im Fitness-Studio Inform seine morgendlichen Gäste dann doch nicht überreden. Obwohl er in seinem Kurzvortrag gleich häufiger betonte, wie wichtig doch Bewegung und richtige Ernährung für die Gesundheit sind. Was die Teilnehmer des siebten WIA-Frühstücks, die Veranstaltungen finden reihum immer in einer anderen Altenberger Firma statt, aber wenigstens genauso spannend fanden, das war die Geschichte von Daniel Beining. Überschrift: Wie ein Kölner in Altenberge ein Fitness-Studio eröffnete. Der Sport-Physiotherapeut ist vor fast 15 Jahren mit einer Kollegin klein und zufällig in einer Praxis für Physiotherapie an der Johannesstraße angefangen. Nach der Zwischenstation an der Münsterstraße, wo Beining eine Kooperation mit dem TuS eingegangen war, konnte er sich 2018 unter dem Dach von Franz-Josef Morsell den Traum vom eigenen großen Fitness-Studio an der Steinkuhle erfüllen. Wie Beining erläuterte, ging die wirtschaftliche Entwicklung eigentlich immer nur bergauf. Wäre nicht Corona dazwischengekommen: „Es hätte nicht viel gefehlt und wir hätten zumachen können.“ Unter den Folgen leide das Unternehmen noch heute. Trotzdem ist Beining zufrieden. „Obwohl Du immer am Ball bleiben musst. Die Konkurrenz schläft nicht.“ So eröffne schon bald im benachbarten Laer ein neues Studio. Stolz ist der Altenberger auf seine neue Abteilung, in der seine Kunden ausschließlich die Beinmuskulatur trainieren können. Insgesamt zählt er an die 1000 Kunden. Im Schnitt wird das Studio täglich von 170 Menschen, meist Altenbergern, genutzt. Und wer weiß, vielleicht sind es jetzt noch ein paar mehr geworden….
